Ergebnisse der Besucherumfrage

Im vergangenen Oktober hat der Student Kris Blaschke eine Besucherumfrage im WILDWALD durchgeführt. Dazu sprach der die Besucherinnen und Besucher direkt an und ging mit ihnen einen speziell ausgearbeiteten Fragebogen durch. Die Ergebnisse dieser Umfrage liegen nun vor.
Die befragten Personen waren im Schnitt 48 Jahre alt, leben in einem 3-Personen-Haushalt und besuchen mit Familienmitgliedern oder Freunden und Bekannten den WILDWALD.

50% der Besucherinnen und Besucher kommen aus der näheren Umgebung: 20% aus dem Hochsauerlandkreis, 16% aus dem Märkischen Kreis und 14 % aus dem Kreis Soest; Dortmund, Unna und Steinfurt folgen. Bei einer durchschnittlichen Anfahrtszeit von 40 Minuten verwundert es nicht, dass 92% der Befragten eine Verweildauer von zwei bis fünf Stunden anpeilen. Den Eintrittspreis fonden 96% akzeptabel.
Den meisten Besuchern wird der WILDWALD von Freunden und Familie empfohlen, 16% sind bei der Eigenerecherche im Internet auf uns aufmerksam geworden. Lokale Medien (8%) und Werbung (6%) machen nur einen geringen Anteil aus.

Die Frage, was beim Besuch im Lüerwald im Vordergrund steht, wurde wie folgt beantwortet:
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Wildschwein- und Rotwildfütterung wecken am meisten das Interesse, während die Nachtjägerfütterung und die Waldlehrerinformation bei dem Uhu nur von jeweils 14% als interessant wahrgenommen werden.

Bei den Waldstationen erhält bei der Befragung vor dem Weg durch den Wald „Tiere des Waldes“ mit 58% den meisten Zuspruch. Es folgen „Urwald“ (38%), „Waldvogel-Welten“ (30%) sowie „Wald & Klima“ (28%). Für „Försterwald“ und „Insektenwelten“ interessierten sich 24% bzw. 26%. Schaut man sich an, welche Station tatsächlich besucht wurde, sieht das Bild etwas anders aus:
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Diese bunte Palette von Angeboten haben die Befragten im WILDWALD wahrgenommen:
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Dabei gaben 80% an, dass sich sich mit Hilfe von Wegekarte, Wegetafeln und der Beschilderung im Wald gut bis sehr gut orientieren konnten. Die Mitarbeiterinnen am Empfang schneiden sogar noch besser ab: 98% gaben an, sich Dank der Hinweise der Empfangsmitarbeiterinnen gut bis sehr gut im Wald zurechtfanden.

Die Länge der Rundwege wird von 84% als „genau richtig“ angesehen, auch wenn einige Gäste sich hier und da eine Abkürzung gewünscht hätten.
Zum Schluss wurde noch gefragt, wie den Besucherinnen und Besuchern der Tag im WILDWALD gefallen hat. 62% voteten mit „sehr gut“ und 30% mit „gut“. Unser Ansporn sind jedoch die 6%, die mit „ausreichend“ votierten. Ihre Anmerkungen wollen wir nutzen, um noch besser zu werden und noch mehr zufriedene Gäste zu haben. Im Großen und Ganzen vermissten die Befragten nichts im Wald, jeweils 10% würden sich über mehr Kleintiergehege, interaktive Elemente im Wald sowie zusätzliche Wegeabkürzungen freuen.

Ein Zeitungsinterview zu diesem Thema mit Hauptgeschäftsführer Franziskus von Ketteler lässt sich unter anderem beim „Blickpunkt Arnsberg-Sundern“ nachlesen.

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