Geschichte

Römerzeit, Völkerwanderung, Mittelalter
Niemals gerodete, nur durch weit verstreute kleine Siedlungen unterbrochene Wälder sind Hinterland und Fluchtgebiet südlich der reichen Hellwegbörde.

1601
Der Landesherr Kurfürst Ernst von Köln macht Schloß Höllinghofen zu seiner westfälischen Residenz um im Lüerwald zu jagen.

1754
Familie Boeselager erbt Höllinghofen.

ab 1781
Friedrich Josef von Boeselager wird Oberforstmeister im Herzogtum Westfalen. Beginn nachhaltiger Forstwirtschaft in diesem durch Köhlerei und Waldweide geplünderten Wald.

1965

Beginn der Wiederherstellung des historischen Jagdgatters. Lebendfang von 2 Hirschen an der „Hirschwiese“.
Dr. Wolfhard v. Boeselager übernimmt den Familienbesitz.

1970
Erste Planungen betrieblicher Waldnaturschutz.
1. Ausbaustufe des WILDWALDes.

ca. 1975
Hirsche außerhalb des Gatterreviers im Lüerwald ausgestorben.

1983
2. Ausbaustufe des WILDWALDes mit Bau des Zeltes

1994
3. Ausbaustufe

bis 1998
Schwarzstörche, Uhus und Kolkraben haben sich wieder angesiedelt.

2000
Betrieblicher Naturschutzplan Höllinghofen mit detaillierter Erfassung von ökologischer Situation und Planung von Naturschutz und Nutzungen. Lüerwald als Naturschutzgebiet im Landschaftsplan Arnsberg ausgewiesen.

2001
Das Waldgebiet Lüerwald wird Schutzgebiet für Natura 2000 der EU.

2007

Generationswechsel auf Höllinghofen: Ildikó von Ketteler-Boeselager erbt von ihrem Vater Dr. Wolfhard von Boeselager das Gesamtunternehmen. Geschäftsführer des Wildwaldes wird ihr Mann Franziskus von Ketteler.

2015
Neuer Geschäftsführer des WILDWALD VOSSWINKEL wird Lars Schmidt.

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