Philosophie

Als Waldeigentümer und Forstwirte fühlen wir uns verantwortlich dafür, dass die uns anvertraute Natur erhalten bleibt – auch für die Menschen der Zukunft, also für uns und unsere Kinder, aber auch um der Natur selbst willen. Gleichzeitig sagt uns die wirtschaftliche Vernunft, dass jeder Forstbetrieb – und nicht nur er – auf eine intakte Natur als Lebens- und Produktionsgrundlage angewiesen ist.
Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn die Menschen unseres Landes die Natur wieder besser kennen und schätzen lernen und deswegen auch schützen wollen. Dazu haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass Waldbesucher eine direkte und enge Beziehung zur natürlichen Umgebung wiederfinden. Der materiell und geistig erschlossene Wildwald soll ihnen Wissen und Sensibilität für die Schönheit der Natur vermitteln.
Wir müssen alles dafür tun, dass die Menschen unser Angebot gern und zahlreich annehmen.
Diese wesentliche gesellschaftliche Aufgabe haben wir uns schon seit Jahrzehnten als Privatunternehmen vorgenommen – in enger Zusammenarbeit mit dem Staat und mit anderen öffentlichen Institutionen, aber ohne auf sie zu warten. Also müssen wir betriebswirtschaftlich erfolgreich, das heißt marktgerecht und rentabel arbeiten.
Die ernstzunehmenden Konflikte zwischen Schutz und Nutzung der Natur können nur gelöst werden durch die Besinnung darauf, dass (naturnahe) Forstwirtschaft, (sanfter) Tourismus und (pragmatischer) Naturschutz notwendigerweise Verbündete sein müssen. Wir verstehen unsere Arbeit als Voraussetzung und Teil einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 21.
So bemühen wir uns, den Wald für das Naturerlebnis zu erschließen, ohne in ihm die Natur zu zerstören, zu verfälschen oder auch nur zu präparieren. Selbst die überall üblichen Einwirkungen der Menschen auf den Wald als Förster, Jäger, Naturschützer und Erholungssuchende, aber auch durch Industrie und Verkehr der Umgebung, können und dürfen nicht ausgeblendet werden. Alle unsere Einrichtungen und Veranstaltungen sollen nur Einladung und Hinführung zum Eigentlichen sein: Und das ist der Wald selbst.