Warum Hunde nicht mit in den WILDWALD dürfen

Wir versuchen es immer sehr publik zu machen, dass im WILDWALD Hunde leider nicht erlaubt sind. Auf der Homepage, auf unseren Flyern und Plakaten wird es daher veröffentlicht – damit man eben nicht enttäuscht mit seinem Hund vor der Eingangstür steht.
In das Waldgasthaus darfst du gerne mit deinem Vierbeiner, in unser Hirsch- und Wildschweinrevier leider nicht.

In unseren beiden Wildrevieren wandert man ohne Zäune zwischen Mensch und dem Wild. Da die beiden Gatter in ihrer Größe weit über das hinausgehen, was man normalerweise von Tierparks her kennt, verhält sich unser Wild nahezu wie in freier Wildbahn.
Auf Hunde würde das Wild daher mit Stress reagieren – mit Fluchtverhalten, mit Panik, was auch das Zersprengen der Rudel zur Folge hätte. Im Frühjahr wären z.B. die kleinen, häufig am Wegesrand abgelegten Kälber durch Hunde mehr als gefährdet.
Natürlich könnten wir auf Leinenzwang bestehen – aber weißt du, wie viele Hundebesitzer sich daran halten würden? Wer sollte die strikte Einhaltung kontrollieren?
Im Wildschweinrevier gibt es ganz andere Aspekte. Hier wäre im Frühjahr – mit aufmerksamen und wehrhaften Bachen, die ihre Frischlinge führen – jeder Hund in akuter Gefahr. Dergleichen zur Rauschzeit im November – da sind es dann 100kg Keiler, die das Revier beherrschen. Du als Mensch kannst in keinster Weise eingreifen und helfen, wenn eine Wildschweinrotte deinen Hund in die Enge treibt.
Vor etlichen Jahren konnten unsere Besucher tatsächlich ihre Hunde mitbringen. Und dann sind genau die oben beschriebenen Dinge geschehen.

Wir hoffen, du kannst unsere „Hunderegelung“ besser nachvollziehen und hast vielleicht sogar Verständnis dafür.

Dein WILDWALD-Team

Bei Rückfragen darfst du dich gerne an unsere WILDWALD-Försterin, Betriebsleiterin und Hundebesitzerin Anneli Noack wenden.